Anrede und Pronomen 

Liebe Auftraggebende und Kooperationspartner*innen!

nach einem mehrjährigen Prozess des inneren Outings und der äußeren Veränderung habe ich beschlossen, mein lebenslang tief verankertes Bedürfnis umzusetzen und als weibliche Person zu leben.

Meinem Gender entsprechend bitte ich Sie, mich zukünftig mit einer femininen Anrede anzusprechen: „Sehr geehrte* Ela Alex Laviziano“, „Liebe* Ela Alex Laviziano“ oder „Hallo Ela Alex Laviziano“. 

Der selbstgewählte Name Ela war für mich persönlich ein wichtiger Schritt der Schaffung einer neuen Identität, weil ich sehr lange in der männlichen Rolle als "Alex" gelebt habe. Ela hat für mich eine sehr weibliche Konnotation, das gefällt mir. Mein erster bester Freund nannte mich Ela Alex. Das ist die Geschichte dieses Namens. 

Aber an Alle, die mich als "Alex" kennen: Sprecht mich gern weiter so an! Aus dem Alex wird die Alex.

Wenn Sie sich vielleicht fragen, ob Sie mich zukünftig als „Herr Laviziano“ oder als „Frau Laviziano“ ansprechen: Ich bevorzuge eine feminine Anrede ohne die explizite Personenbezeichnung „Frau“. Und wenn Sie über mich sprechen oder schreiben, verwenden Sie bitte die weiblichen Pronomen sie / ihr, in schriftlichen Texten gern mit Sternchen: sie* / ihr*.

Ich bin dankbar, wenn Sie meine Selbstdefinition durch eine entsprechende Anrede und die gewählten Pronomen unterstützen. Identität ist immer auch ein sozialer Prozess!

Das Sternchen in der Anrede und bei den Pronomen spiegelt meine Trans*Weiblichkeit. Ich erlebe mich selbst als „weibliches Wesen in einem männlich definierten Körper“ und möchte, dass diese besondere Form menschlicher Erfahrung auch in der Sprache zum Ausdruck kommt. 

Natürlich weiß ich, dass die Anerkennung von Geschlechtsidentitäten jenseits des biologisch begründeten zweigeschlechtlichen Systems in unserer Gesellschaft für viele Menschen eine kulturelle und persönliche Herausforderung ist.

Ich weiß aber auch, dass in der Geschichte und der Gegenwart der Menschheit viele Beispiele für Gendersysteme mit mehr als zwei Geschlechterpositionen und weniger festgelegten Identitäten existieren. Und jede menschliche Kultur verändert sich. Auch Homosexualität war in Deutschland vor wenigen Jahrzehnten ein Tabubruch und ist mittlerweile als gesellschaftliche Realität anerkannt.

Ich danke für Ihre und Eure Unterstützung! 

Bei Interesse teile ich auch gern meine Erfahrungen und mein Fachwissen über geschlechtliche Vielfalt im Rahmen von Seminaren, Trainings und Fachberatungen. Das starre System der Zweigeschlechtlichkeit bröckelt. Immer mehr Menschen, zumal jüngere, wählen Selbstbezeichnungen jenseits von Frau und Mann. Das Gendererleben vieler Personen, also ihr inneres Selbstbild und das damit verbundenen Begehren, passen nicht in das starre Mann-Frau-System. Es lohnt sich, diese Veränderung anzuschauen! Dafür gebe ich gern Impulse.

Mit lieben Grüßen

Ihre* und Eure* Ela Alex Laviziano

 

PS: Und für alle, die mich duzen: Schreibt einfach „Liebe* Alex“ oder „Hallo Alex“. Verwendet weibliche Pronomen, in schriftlichen Texten gern mit Sternchen: sie*/ihr*. Danke -:)

 

© Ela Alex Laviziano - Alle Rechte vorbehalten.

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